Täglich joggen gehen, Dinge weniger persönlich nehmen, gesünder essen, endlich mehr für mich einstehen, liebevoller mit meinen Mitmenschen umgehen, mir mehr Zeit für mich nehmen – ich hatte und habe viele Ideen und Vorsätze, wie ich mir mein Leben noch schöner, gesünder und zufriedener gestalten könnte.

Doch das gelang mir früher selten. Dafür gab ich dem inneren Schweinehund die Schuld. Ich fühlte mich diesem unerfreulichen Teil von mir (fast) hilflos ausgeliefert – ein doofes Gefühl. 

Dann bin ich auf Tim Schlenzig von mymonk.de gestossen. Er hat ein Buch geschrieben «12 Gewohnheiten, die dein Leben verändern» – das klang toll, fand ich und kaufte es.

Geärgert habe ich mich erst darüber, dass es nach dem Buch ein ganzes Jahr braucht, um diese Gewohnheiten umzusetzen. Ich wollte doch sofort Ergebnisse. Ich wollte jetzt gleich die Veränderung haben und nicht erst in einem Jahr. 

Zum Glück habe ich den Gewohnheiten trotzdem eine Chance gegeben und es hat alles verändert. Nicht von heute auf morgen – doch das hat ja noch nie funktioniert.

Hast du auch so viele Veränderungsideen und Pläne, die dann doch irgendwie im Sand verlaufen.

Das ist völlig menschlich, man kann dafür dem inneren Schweinehund die Schuld geben – muss man aber nicht. Alternativ kannst du Möglichkeiten ausprobieren, wie es tatsächlich funktionieren kann.

Denn jemandem/etwas die Schuld zu geben ist kaum je zielführend.

Eine Möglichkeit ist es, Gewohnheiten zu etablieren. Das braucht zwar erst eine kleine Investition, für die uns unsere Zeit manchmal zu schade scheint, doch es lohnt sich!

Dazu gefällt mir die Geschichte vom Holzfäller, hier die Version aus Tims Buch:«Ein Mann geht im Wald spazieren. Trifft einen Holzfäller. Beobachtet diesen, wie er hastig und schwitzend mit aller Kraft an einem Baumstamm sägt, wieder und wieder.Der Mann will wissen, warum die Arbeit dem Holzfäller so große Mühe bereitet. Also tritt er näher heran.
Er erkennt es schnell. Und sagt zum Holzfäller: „Du machst Dir die Arbeit aber schwer – Deine Säge ist ja völlig stumpf. Warum schärfst Du sie nicht?“.
Der Holzfäller unterbricht seine Arbeit nicht, schaut nicht mal auf, und antwortet gereizt: „Keine Zeit! Ich muss sägen!“.»

Gewohnheiten etablieren ist wie das Schärfen der Säge – es braucht zwar etwas Einsatz zu Beginn, doch ist eine Handlung oder ein Gedankengang erst mal zur Gewohnheit geworden, läuft es irgendwann fast wie von selbst.

So verhält es sich auch mit

  • der Selbstfürsorge
  • einem liebevollen Umgang mit unseren Kindern
  • der Gelassenheit
  • mehr Leichtigkeit und Spass im Familienalltag
  • gesundem Essen

– was du auch gerade in dein Leben holen möchtest.

Auch wenn uns diese Dinge klassischerweise nicht in den Sinn kommen, wenn wir an Gewohnheiten denken.

Eine Möglichkeit, um dir das etablieren von Gewohnheiten zu vereinfachen ist durchs Journaling und durch Menschen, die dich unterstützen.

Darum habe ich «Kraftort» – die Mamaleicht Community ins Leben gerufen. Dort etablieren wir Gewohnheiten, wir kümmern uns um Selbstfürsorge, um innere Stärke, um Klarheit – um Dinge, die uns unser Leben wirklich vereinfachen und die Verbindung zu uns und unseren Kindern stärken.

Hast du Lust dabei zu sein? 

Kraftort - die Mamaleicht Community